Train Simulator 2014

Train Simulator 2014

Gute Zug-Simulation mit vielen kostenpflichtigen Extras

Train Simulator 2014 bringt die Neuauflage der beliebten Zugsimulation auf den Rechner. Spieler müssen Züge lenken, Personen transportieren, Fahrpläne einhalten und die Regeln des Schienenverkehrs beachten. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • gute Grafik
  • gute Soundeffekte
  • gutes Tutorial
  • authentische Strecken und realistisches Fahrgefühl
  • Strecken-Editor

Nachteile

  • gelegentliche Abstürze
  • sehr teure Erweiterungen

Gut
7

Train Simulator 2014 bringt die Neuauflage der beliebten Zugsimulation auf den Rechner. Spieler müssen Züge lenken, Personen transportieren, Fahrpläne einhalten und die Regeln des Schienenverkehrs beachten.

Obendrein kann man mit einem Editor eigene Streckennetze erstellen und über die Steam-Community mit anderen Zug-Begeisterten teilen.

Eisenbahn-Simulation mit eingeschränktem Funktionsumfang

In einem Tutorial macht Train Simulator 2014 den Spieler mit der Steuerung vertraut. Das bereitet einen für die Kampagne oder ein schnelles Spiel vor. Zu den unterschiedlichen Szenarien zählen einfache Transportaufträge von A nach B, Richtungswechsel oder anspruchsvolle Fahrten bei wechselnden Witterungsbedingungen. Den Schwierigkeitsgrad kann man vor der Fahrt anhand einer Skala einschätzen.

Zum Umfang der Vollversion von Train Simulator 2014 zählen 16 Triebwagen und Züge, darunter Southeastern Class 395, Southern Pacific Dash 9 und DB ICE 2. Über einen integrierten Streckeneditor kann man ein eigenes Streckennetz erstellen und über die Steam-Community teilen. Weitere Strecken und Züge sind darüber hinaus als kostenpflichtige Downloads verfügbar - wer sie alle kauft, muss mehr als 2000 Euro bezahlen.

Realistische Experten-Steuerung

Train Simulator 2014 bringt eine vereinfachte sowie eine Expertensteuerung mit. Im Expertenmodus muss man mit Maus oder Tastatur Strom einschalten, die Bremse lösen, die korrekte Fahrtrichtung einstellen und schließlich Schub justieren. Dabei gilt es, Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten und Streckensignale zu beachten. Andernfalls drohen Strafen. In Bahnhöfen lässt man Passagiere aus- und einsteigen und muss genauso lange warten, wie es in der Realität der Fall ist. Auch die Fahrt selbst beansprucht dieselbe Dauer wie eine reale Zugfahrt.

Übersicht über die laufende Mission und die zu erledigenden Aufgaben vermittelt eine jederzeit einblendbare Karte. Sie gibt Aufschluss über anzufahrende Bahnhöfe oder andere wichtige Wegpunkte.

Gute Grafik- und Soundeffekte

Wechselnde Wetterverhältnisse und Lichtbedingungen lassen Triebwagen und Züge in Train Simulator 2014 wie im echten Leben erscheinen. Schatten- und Lichtspiegelungen zeichnen sich auf den Wagen ab. Regen peitscht auf das Fenster in der Führerkabine und muss mit Wischern beiseite geschaufelt werden. Hübsch sind auch die Tag- Nacht-Wechsel mit entsprechender Färbung des Himmels. Seinen Zug betrachtet der Spieler aus dem Führerstand oder über zahlreiche außen montierte Kameras.

Begleitet wird Train Simulator 2014 von authentischen Soundeffekten. Es rumpelt sich prächtig durch Kurven oder über Weichen. Puristen kommen bei den realistischen Soundeffekten ganz ohne Musik voll auf ihre Kosten.

Nicht so recht ins Bild passen dagegen die zahlreichen Abstürze, die wir während unseres Tests feststellten.

Fazit: Sehr gute Eisenbahn-Simulation mit Hang zur Abzocke

Eigentlich bringt Train Simulator 2014 alles mit, was man von einer guten Zugsimulation erwartet: viel Realismus, ausgefeilte Strecken, herausgeputzte Züge, tolle Soundeffekte und ein realistisches Gefühl für die Fahrdauer. Ich habe eine mir wohl bekannte Bahnstrecke abgefahren und es stimmte einfach alles: Umgebung, Geschwindigkeit, selbst Details wie einzelne abgelegene Häuser und Vegetation passten.

Dass man eigene Strecken per Editor erstellen kann, ist eine nette Zugabe, die aber kaum über die unverschämten Add-On-Preise hinwegtröstet. Wer alle Strecken und Züge - darunter diverse Regionalbahnen - fahren möchte, muss mit mehr als 2000 Euro ein Vermögen bezahlen. Das ist ein schier unverschämter Aufpreis für ein Vollpreis-Spiel. Was bei Free-to-Play-Spielen zur Kostendeckung beiträgt, sprengt hier maßlos jeden Rahmen. Auch die Abstürze während des Tests trüben den positiven Gesamteindruck von Train Simulator 2014.

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